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Zoll- und Einreisebestimmungen für Kenia

Der ostafrikanische Küstenstaat Kenia ist vor allem auf Grund seiner reichen Naturschätze, seiner Kultur, der Menschen und seiner einmaligen Lage zum indischen Ozean eine Reise wert. Leider ebbte Tourismus in Ostafrika in den letzten Jahren auf Grund politischer Instabilität ein wenig ab.

Das Auswärtige Amt warnt zwar nach wie vor vor der Gefahr terroristischer Anschläge, dennoch kann das Land unter Beachtung einiger Sicherheitsbestimmungen bedenkenlos bereist werden.

Wer als deutscher Staatsbürger Kenia bereisen möchte, braucht zu aller erst ein Visum. Dieses Visum wird jedoch problemlos gegen eine Gebühr von 40 Euro an allen kenianischen Grenzen, wie zum Beispiel auch an den internationalen Flughäfen von Nairobi oder Mombasa ausgestellt. Dieses Visum ist grundsätzlich für eine maximale Aufenthaltsdauer von 12 Wochen ausgestellt und kann bei Bedarf nur einmal verlängert werden.

Elefantenkuh mit Kalb
Elefantenkuh mit Kalb

Bei Pauschalreisen sind die Gebühren für Visa in aller Regel im Reisepreis enthalten. Der Reiseveranstalter sorgt sich dabei auch um die ordnungsgemäße Beantragung der Papiere. Bei Individualreisen ist es empfehlenswert, das Visum nicht erst am Zielflughafen zu beantragen sondern schon vor Reiseantritt bei der kenianischen Botschaft in der Markgrafenstraße 63 in 10969 Berlin.

Alternativ besteht die Möglichkeit, sich das Visum aus dem Internet zu downloaden und auszufüllen. Das zugehörige Formular findet man auf www.embassy-of-kenya.de.

Für die Einreise nach Kenia sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass ein maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit hat, vorhanden ist. Für Kinder wird der deutsche Kinderreisepass mit Lichtbild von den kenianischen Behörden anerkannt.

Die Zollbestimmungen beschränken sich bei der Einreise auf das Mindeste. Das heißt, dass die Mitnahme von Waffen aller Art, von Drogen und von pornographischem Material strikt verboten ist. Ein Verstoß dagegen führt in aller Regel zu einer längeren Haftstrafe. Bargeld darf maximal bis zu einem Wert von 6.000 Dollar eingeführt werden. Besonders hochwertige Geräte sollten vor Einreise angemeldet werden.

Bei der Ausfuhr aus Kenia ist besonders darauf zu achten, dass weder Tier- noch Pflanzenarten mitgenommen werden, da ein Großteil der kenianischen Flora und Fauna unter Naturschutz steht. Für einen Verstoß dagegen sind zum Teil sehr hohe Geldstrafen vorgesehen.

Innerhalb des Landes sollte besonders die Vorschrift beachtet werden, dass militärische Einrichtungen und Flughäfen grundsätzlich bzw. nur mit Sondergenehmigung fotografiert werden dürfen.

Auch wenn in Großteilen Nairobis nur ein geringes Risiko an ansteckenden Krankheiten herrscht, so sollten einige Zeit vor Reiseantritt diverse Impfungen, unter anderem Hepatitis, Typhus, Tollwut und Malaria durchgeführt werden. Es empfiehlt sich auch, vor Reiseantritt einen Arzt zu konsultieren, der je nach Typ die Impfungen spezifisch vornehmen kann.

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