Hauptmenü

Top-Angebot




Kopenhagen – eine geschichtsträchtige Hauptstadt

Eine Reise in die Hauptstadt des Königreichs Dänemark wird ganz sicher ein unvergessliches Erlebnis sein. Heute stellt Kopenhagen die größte Stadt des Landes dar und bietet sowohl der Regierung ihren Sitz als auch der königlichen Familie. Damit ist die Stadt politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in einem.

Zahllose Museen und Theater können hier besucht werden. Mit der einzigartigen Lage direkt am Eingang der Ostsee bietet die Stadt einfach unendlich viele Möglichkeiten. Und auch die Geschichte Kopenhagens ist mehr als nur beeindruckend.

Im 8. Jahrhundert lebten vorrangig indogermanische Jäger in dieser Gegend. Der Staat Dänemark wird durch die Wikinger gegründet. Doch erst im Jahre 1034 wird die Stadt erstmals geschichtlich erwähnt, damals noch unter dem Namen Havn. Die Stadt gehört bis 1167 Waldemar I., der sie in diesem Jahr dem Bischof Absalon schenkt. Im Jahre 1254 erhält Kopenhagen dann sogar das Stadtrecht.

Der Gefion Brunnen in Kopenhagen
Der Gefion Brunnen in Kopenhagen

Als 1397 die drei nordischen Reiche Dänemark, Norwegen und Schweden zur Union von Kalmar vereinigt werden, stellt Kopenhagen das Zentrum des neuen Reiches dar. Damit erhält es auch königliche Handelsprivilegien und wird zu einem der wichtigsten Handelsplätze an der gesamten Ostsee.

Im Jahre 1479 folgt dann die erste Königskrönung in der Stadt, bei der Christian I. zum Kaiser ernannt wird. 1536 erreicht ein neuer Glaube das Land und damit auch die Stadt Kopenhagen. Die lutherische Lehre wird fortan als Staatsreligion betrachtet.

1711 und 1712 wird Kopenhagen von einer Pest heimgesucht, die ihresgleichen sucht. Fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung stirbt an der Krankheit und die Stadt scheint wie leer gefegt.

Das große Feuer von 1728 ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der Geschichte Kopenhagens. Damals wurde fast die gesamte Stadt zerstört. Schon 1795 folgt der zweite Großbrand, der die Stadt wiederum in Schutt und Asche legt.

So stellt sich schnell heraus, dass das 18. Jahrhundert nicht unbedingt gut für Kopenhagen verlaufen ist. Doch das 19. Jahrhundert sollte besser werden. Seit 1848 wächst die Stadt auch aufgrund der Industrialisierung ständig weiter und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

1996 wird Kopenhagen dann endlich zur Kulturstadt erklärt, was wohl auch durch die vielen Museen und Theater begründet ist, die hier beheimatet sind.

>> Zollbestimmungen für den Urlaub in Dänemark
>> Idylle pur in Dänemark – Ferienhäuser an Nord- und Ostsee