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Von den Tropen über das Hochland bis in die Wüste – das ist Kenia

Dass das Land Kenia als Teil des ostafrikanischen Kontinents eine weltweit einmalige Landschaft, Kultur und auch Architektur aufweist, ist längst kein Insiderwissen mehr. Kenia ist flach und hoch zu gleich. Das ist möglich auf Grund der beiden riesigen Gebirgszüge, die durch Kenia verlaufen.

Das Nord- und Zentralgebirge ist das so genannte Mount – Kenya – Massiv, das eine einmalige Flora und Faune mit einer zahllosen Vielfalt an Pflanzen und Tieren aufweist. Es gehört zwischenzeitlich auch dem UNESCO Weltnaturerbe an. Über den Süden Kenias erstreckt sich das größte Gebirge Afrikas, das so genannte Kilimandscharo – Massiv. Die tiefste Stelle liegt dabei bei 0 Metern, während die höchste Erhebung, der Berg Kibo, eine Höhe von 5.895 Metern aufweist.

Auf Grund der Teilung des Landes durch den Äquator im Zentrum Kenias, kann das Land in zwei Klimazonen unterteilt werden. An der Küste herrschen sehr heiße und tropische Temperaturen. In den Sommermonaten werden regelmäßig Temperaturen über 30 Grad Celsius gemessen. Die heißesten Monate sind jedoch die Monate Januar bis Mai. Die Luftfeuchtigkeit beträgt dabei ca. 75 Prozent.

Mount Kenia Massiv
Mount Kenia Massiv

Ab April beginnt jedoch die Regenzeit, die in der Regel bis Ende Juni anhält.

Die zweite Klimazone ist das Hochland, das ab ca. 1.800 Höhenmetern beginnt. Hier ist besondere Vorsicht vor den monsunartigen Niederschlägen in den Frühlingsmonaten Mai/Juni und den Herbstmonaten Oktober/November geboten. In den Sommermonaten ist es in den Hochlagen mit einer Durchschnittstemperatur von ca. 10 Grad Celsius am kühlsten. Auch hier ist ein Besuch in den Wintermonaten Dezember/Januar besonders empfehlenswert, da die Tagestemperaturen im Durchschnitt bei angenehmen 25 Grad Celsius liegen und die Luftfeuchtigkeit ca. 65 Prozent beträgt.

Weiterhin ist Kenia von drei langen großen Flüssen gesegnet, die besonders für die Wirtschaft Kenias von starker Bedeutung sind. Der größte Fluss Kenias ist dabei der Fluss Tana mit einer Gesamtlänge von ca. 1.000 Kilometern. An den Flussufern befinden sich zahlreiche Nationalparks mit einer bemerkenswert großen Tiervielfalt. Ein Teil dieser Tierarten ist weltweit bereits vom Aussterben bedroht.

Im Norden Kenias, den entferntesten Stellen vom indischen Ozean befindet sich eine weite Wüstenlandschaft in der außer Kamelen nur wenig zu entdecken ist. Durchreist man das Land jedoch von Nord nach Süd, so wird einem die Vielfalt Afrikas erst richtig bewusst. In Richtung Landesmitte nimmt die Tier- und Pflanzenvielfalt immer weiter zu. Neben Kamelen können nun auch Zebras, Affen, Antilopen, Giraffen oder Elefanten bestaunt werden.

Viele Reiseveranstalter bieten diese Safaritouren an, die für jeden Mitteleuropäer ein einmaliges Erlebnis darstellen werden.

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