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Einreisebestimmungen und Impfschutz für Südafrika

Südafrika ist seit dem Ende der Apartheid im Jahre 1990 ein sehr touristenfreundliches Land. Die Einreise ist daher nur an geringe Anforderungen geknüpft und erfolgt in aller Regel verhältnismäßig problemlos. Trotzdem herrschen in einem Land, so unterschiedlich der europäischen Heimat, ganz andere Gefahren und Risiken, auf die man bereits vor Reiseantritt gut vorbereitet sein sollte.

In Südafrika, vor allem in den südafrikanischen Großstädten, liegt die Kriminalitätsrate deutlich höher, sodass es sich empfiehlt, weder Großstädte noch Sehenswürdigkeiten außerhalb oder die Wildnis auf eigene Faust zu erkunden.

Außerdem sollte der Alleingang durch so genannte Townships und der Besuch von Städten bei Nacht weitgehendst vermieden werden. Bei der Einreise nach Südafrika erhält jeder deutsche Staatsbürger, dessen Reisepass noch mindestens dreißig Tage über die Ausreise hinaus Gültigkeit besitzt, ein Visum für den Zeitraum von maximal neunzig Tagen. In der Regel verlangen die südafrikanischen Behörden den Nachweis über die Ausreise, zum Beispiel in Form eines gültigen Rückflugtickets.

Blick auf den Tafelberg bei Kapstadt
Blick auf den Tafelberg bei Kapstadt

Kinderausweise werden dabei nur mit Lichtbild anerkannt. In den neunzig Tagen Aufenthalt sind An- und Abreisetag enthalten. Bereits bei geringfügigen Überschreitungen drohen hohe Geld- oder sogar Haftstrafen. Bei längerem Aufenthalt empfiehlt es sich daher, bereits mindestens einen Monat vor Ablauf des Visums eine Verlängerung bei Department of Home Affairs zu beantragen.

Von der Einfuhr von Bargeld ist grundsätzlich abzuraten, vor allem aus dem Grund, da die Wechselkurse in Südafrika deutlich besser sind als in Deutschland. Die Ein- und Ausfuhrbestimmungen sind relativ großzügig und ohne Besonderheiten gegenüber den Einreisebestimmungen anderer Länder. Hohe Strafen stehen jedoch auf die Einfuhr von Drogen, auch wenn Marihuana in Südafrika konsumiert werden darf, sowie auf den Handel mit pornographischem Material.

Bei der Ausfuhr sollte beachtet werden, dass weder geschützte Pflanzen- noch geschützte Tierarten ausgeführt werden dürfen. Vor Reiseantritt sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ausreichender Impfschutz besteht.

Es empfiehlt sich für Reisende, die auch die Wildnis erkunden möchten, neben den gängigen Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Typhus auch eine Malaria- und Tollwutimpfung durchzuführen. Auch Hepatitis A und B Impfungen sind sinnvoll. Leider ist in Südafrika die AIDS – Rate mit zwischen zehn und zwanzig Prozent der Bevölkerung infizierter Menschen sehr hoch. Auch hier sollte die Ansteckungsgefahr nicht unterschätzt werden.

Auf Grund der Hygiene innerhalb des Landes sollte zudem darauf geachtet werden, dass ausreichender Mückenschutz besteht und grundsätzlich abgekochtes Wasser verwendet wird. Vorsicht auch vor Sonneneinstrahlung, ausreichender Sonnenschutz ist dringend zu empfehlen.

Sollten Erkrankungen während des Südafrikaaufenthalts auftreten, so sei angemerkt, dass die medizinische Versorgung vorwiegend in Privatkliniken sehr gut ist und nahezu den europäischen Standard erreicht. Die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen möglichst zu meiden.

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