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Bären, Büffel und Wale – Sehenswertes in Kanadas Natur

In Kanada haben sich Tiere und Pflanzen erst in den letzten 12.000 Jahren angesiedelt, weshalb die Artenvielfalt im Vergleich zu der riesigen Flächen Kanadas eher gering ist. Hier leben rund 200 Arten von Säugetieren und mehr als 550 Vogelarten, von denen die meisten Zugvögel sind.

Zu den typischen einheimischen Tieren gehören Wale, Walrosse, Seehunde und Polarbären. Zuhause sind sie in den arktischen Gewässern, während es in der Tundra Moschusochsen, Karibusse, Wölfe, Polarfüchse und Lemminge gibt. Im Norden bieten die Wälder einen hervorragenden Lebensraum für Karibusse und Elche, Füchse, Schwarz- und Braunbären sowie Biber, Marder, Bisamratten und Nerze. Nördlich von Vancouver sind einige wenige Weißkopfadler zu bestaunen.

Bis um 1900 waren die Büffel in Kanada vom Aussterben bedroht und werden mittlerweile geschützt. Die Basis der kanadischen Fischerei bilden Hummer und Heringe, von denen die Bestände jedoch durch die Überfischung inzwischen bedroht sind. Etwas weniger erfreulich sind die vielen Pelztierfarmen, die überall zu finden sind.

Orka in Kanada
Orka in Kanada

Das absolute Highlight Kanadas ist der Eriesee, der sich mit den Ontariosee verbindet und in den Niagara River stürzt. Diese beiden Flüsse bilden die Niagara Fälle, die eine natürliche Grenze zwischen New York und der kanadischen Provinz Ontario bilden. Die Horseshoe Falls fallen auf der kanadischen Seite 52 Meter in die Tiefe.

Kanada hat mit sehr vielen Umweltproblemen zu kämpfen, denn ein Land so weit am Rande der Arktis reagiert sehr sensibel. Die meisten Probleme treten dort auf, wo nicht viele Menschen leben, sodass ein Umweltbewusstsein erst sehr spät aufgetreten ist. Nach vielen Studien liegt Kanada bei der Umweltschutz-Bilanz weit hinter den Industrienationen und der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf gehört zu den höchsten weltweit.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der kanadischen Wirtschaft ist die Holzindustrie, wobei die größten Wälder sehr weit außerhalb der Siedlungen liegen. Die Transportkosten sind viel zu hoch, um wirtschaftlich zu arbeiten, sodass die Baumbeständen in der Nähe der Siedlungen völlig übernutzt sind.

Gefährdet sind vor allem die Regenwälder im Westen. Um die Natur weitgehend zu schützen, sind mehr als 40 Nationalparks in Kanada entstanden. 1855 wurde der erste Nationalpark „Rocky Mountain Park“ gegründet, der heute „Banff National Park“ heißt. Durch die Nationalparks kann man heute mit der Eisenbahn reisen, während man viele Gebiete auch gar nicht betreten darf.

>> Einreisebestimmungen für den Urlaub in Kanada