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Medizinische Versorgung in Thailand - Welche Impfungen sind ratsam?

Das thailändische Gesundheitswesen ist auf westlichem Niveau. Allerdings bekommt man die beste medizinische Versorgung in privaten Krankenhäusern. Sie verfügen meist über sehr große und vor allem gut besetzte Notaufnahmen für ambulante Patienten. Rund um die Uhr stehen hier Ärzte und Krankenpfleger zur Verfügung.

In einem solchen Krankenhaus werden die Kosten der Behandlung nach festgelegten Regelsätzen berechnet. Einen Aufschlag für Ausländer, wie ihn kleine Arztpraxen manchmal berechnen, fällt hier nicht an. In Thailand sind die Arzthonorare nicht reguliert, sodass der Arzt nach eigenem Ermessen sein Honorar kalkulieren kann. Grundsätzlich sind die Honorare der Dorfärzte wesentlich geringer als die der Stadtärzte. Allerdings sind diese Arztpraxen auch meist in einem schlechten Zustand.

Nach einer Behandlung in einem Krankenhaus, bekommt der Patient dort die Medizin, die er benötigt und muss auch gleich die Kosten und das Honorar begleichen. Gängige Medikamente kann man in Apotheken, ohne Rezept, kaufen.

Markt in Thailand mit frischem Obst
Markt in Thailand mit frischem Obst

Im Bezug auf die medizinische Vorsorge vor der Einreise, muss zwingend eine Gelbfieberimpfung, für alle Personen aus gefährdeten Gebieten, erfolgen. Seit Jahrzehnten schon sind die wichtigsten Tourismusgebiete frei von Malariafällen. Ein gewisses Risiko besteht allerdings in den ländlichen Gegenden und in den Bergen des Nordens. Daher sollte man vor einer Reise nach Thailand rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, um eine geeignete Malariaprophylaxe festzulegen.

Hepatitis A und E ist in Thailand bekannt und wird durch kontaminiertes Essen und Wasser übertragen. Urlauber sollten grundsätzlich ungekochtes Essen meiden und Wasser nur aus abgefüllten Flaschen trinken. Frisches Gemüse und Obst sollte man ebenfalls nur mit Wasser aus der Flasche waschen. Eine Hepatitis A-Impfung wird für alle Länder, mit einem erhöhten Hepatitis-A-Vorkommen empfohlen. Ebenso eine Hepatitis B Impfung, die grundsätzlich in Erwägung gezogen werden sollte.

Da Hepatitis B, C und D durch kontaminiertes Blut und sexuelle Kontakte übertragen wird, gelten neben der Impfung die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei HIV/AIDS. Neben den Impfungen sollte man als Tourist eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitnehmen und auch der Anschluss einer preiswerten Reisekranken- und Reiserückhol-Versicherung ist sehr zu empfehlen.

Zudem sollte man bedenken, dass in Thailand ganz andere klimatische Bedingungen herrschen, sodass man seinem Körper eine ausreichende Zeit geben sollte, sich daran zu gewöhnen. Hierzu gehört, dass man in den ersten Tagen auf einen übermäßigen Alkoholgenuss verzichten sollte und täglich mindestens vier Liter Wasser trinken sollte.

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