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Der Äquator teilt ein Land – Sehenswürdigkeiten in Kenia

Kenia ist nicht nur reich an Naturschätzen, sondern auch reich an Sehenswürdigkeiten. Kenias Flora und Fauna suchen weltweit ihres gleichen. Da der Verlauf des Äquators den ostafrikanischen Staat teilt, herrscht in Kenia ganz unterschiedliches Klima.

Der Äquator verläuft durch das Zentrum Kenias und teilt das Mount – Kenya – Massiv, das zweitgrößte Bergmassiv Afrikas in zwei Teile. Innerhalb dieses Massivs herrscht tropisches Klima mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit, die das Gedeihen einer einmaligen Flora bedingt. Am Fuße des Massivs findet man neben Tee auch Mais, Bohnen und Kaffeeplantagen. An den Berghängen befinden sich dichte Wälder, Moose, Olivenbäume und Orchideen.

Ab ca. 4.000 Höhenmetern beginnen die Gletscherbereiche. Das Massiv, um das extra ein zirka 700 Quadratkilometer großer Nationalpark eingerichtet wurde, bietet einer Vielzahl von Tieren, wie zum Beispiel Böcken, Waldschweinen, Elefanten, Hyänen, Büffeln, Nashörnern oder Leoparden natürlichen Lebensraum.

Giraffe in der Massai Mara
Giraffe in der Massai Mara

Rund 300 Kilometer südlich dieses Gebirgszuges befindet sich das größte afrikanische Gebirge, das Kilimandscharo – Massiv, das mit 5.895 Metern den höchsten Berg Afrikas, den Berg Kibo beherbergt.

Auch hier gibt es eine einmalige Flora und Fauna zu bestaunen. Diese kenianischen Massive laden insbesondere zum Bergsteigen ein. Die Gebirgszüge sind alle samt bis auf ca. 3.000 Meter befahrbar. Viele Reiseveranstalter bieten Klettertouren an, die für Wander- und Kletterfans praktisch unverzichtbar sind.

Eine weitere Sehenswürdigkeit Kenias sind die beiden Großstädte Nairobi und Mombasa. Nairobi liegt dabei im Herzen Kenias und beherbergt rund 2,8 Millionen Menschen. Sie ist die Haupt- und einzige Millionenstadt Kenias. Nairobi ist reich an afrikanischer Kultur und Sehenswürdigkeiten. Besonders imposant ist das Nationalmuseum, das einen Großteil der afrikanischen Geschichte nachbildet.

Wer Kenias Flora und Fauna lieber in sicherer Umgebung als in freier Natur kennen lernen möchte, der sollte einen Besuch des nur knapp 10 km von Nairobi entfernten Nationalparks vorziehen. Der Nationalpark beherbergt weit über 500 unterschiedlich Vogel- und mehr als 80 unterschiedlich Säugetierarten.

Kenias zweite Großstadt ist mit 800.000 Einwohnern die Stadt Mombasa. Sie liegt an der Ostküste Kenias am indischen Ozean und stellt die bedeutendste Hafenstadt des Landes dar. Neben einmaligen Sandstränden gibt es in Mombasa noch viel zu entdecken. Ein Highlight der Stadt ist das Fort – Jesus Museum, das auf einer kleinen Insel vor Mombasa liegt. Dieses Museum ist eine ehemalige Festung die den Hafen von Mombasa vor Feinden schützen sollte.

Besonders sehenswert sind auch die Altstadt von Mombasa sowie der Großmarkt und die alten Markthallen. Als Torbogen zur Einfahrt nach Mombasa dienen große weiße Stoßzähne, so genannte Tusks.

Für Bade- und Strandurlaub lohnt sich eine Überfahrt auf die zum Festland nahe gelegene Inselkette im indischen Ozean. Die dabei größte Insel Lamu ist mit rund 15.000 Einwohnern auch auf Tourismus ausgelegt. Die Insel bietet neben einer herrlichen und einmaligen Landschaft auf interessante Sehenswürdigkeiten wie kleine Fischerdörfer.

>> Andere Länder, andere Sitten – Im afrikanischen Kenia